Hier auf der 10ten Seite will ich die Fans des sogen.  Λ-CDM-Modells  ermahnen, nicht den Meister Albert zu "vergessen" und seine "Eselei" für die Neue Kosmologie zu vermarkten. 

Ich ärgerte mich jedesmal, wenn ich die Interpretation lesen musste, Albert Einstein hätte die (1915er) ART für ein "statisches" Universum hergeleitet; und, man müsse für ein (Hubble'sches) "dynamisches"  Universum nun "Dunkle Energie" hinzufügen dürfen.

 

Durch einen SZ-Artikel v. 8. Mai 2001 über "Die Quintessenz des Universums" von GerhardBörner erfuhr ich indirekt von AlbertEinstein's "Kosmologische Betrachtungen zur allgemeinen Relativitätstheorie" im Sitzungsbericht der physikalischen Gesellschaft vom 8. Februar 1917.

 

Auf der 5ten Seite habe ich schon von der Poisson'schen Gleichung, die A.Einstein als mathematische Grundlage der ART nennt, einiges zum Unterschied von (1915er) ART zur (1920er) ART ausgeführt; hier geht es mir darum, den Meister selbst zu Wort kommen zu lassen, was er zur Thematik "kosmologisches Glied" zu sagen hat.

Chronologisch ziemlich spät, nämlich erst 1923, kann man aus Einstein's Mitteilung auf der Postkarte, „Wenn schon keine quasi-statische Welt, dann fort mit dem kosmologischen Glied“, schließen, dass die Tauglichkeit der Poisson'schen (Differential)Gleichung zur mathematischen Beschreibung des Hubble'isch expandierenden Universums noch immer umstritten war. Es ist also keineswegs so, wie es im Artikel von LAWRENCEM.KRAUSS S. 48 in Spektrum DER WISSENSCHAFT MÄRZ 1999 abgetan wird, dass -- sozusagen das Lambda-Glied für die ursprüngliche (1915er) ART als "entbehrlich-überflüssig" erkannt worden sei; aber für die neue (1920er) Friedmann'sche ART als "notwendiges Übel" verkannt worden sei. 

 

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Der betreffende Text ist unterhalb der Postkarte zu lesen.

 

Noch deutlicher wird von EugenWillerding (2011)  http;\\astro.uni-bonn.de die Historie, welche sich um die "kosmologische Konstante" rankt, -- die jedoch in Wirklichkeit vorstehend "kosmologische Glied" genannt wird, auseinander_genommen.

   

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Die Willerding'sche Darstellung gipfelt darin, dass A.Einstein&W.Pauli physikalisch "irre_geführt" hätten und unbewusst, aber tatsächlich die "Helmholtz-Gleichung notiert" hätten. 

Ich habe diesen angeblichen „Irreführungs-Komplex ab 1917“, --  schon ab 4ter Seite mit dem SCAN2277&SCAN2278 beginnend, -- ebenfalls aus meiner Sicht dargelegt; und, ich verteidige AlbertEinstein, dass er sich  konsequent dagegen gewehrt hat, jene reine Poisson'sche Gleichung wilkürlich mit weiteren Quellen und Senken zu verfälschen.

 

Im vorstehenden originalen Text vom 15.Feruar 1917 geht es um die Mathematik der Poisson'schen Gleichung "ΔΦ = 4·π·ρ" und insbesondere darum, ob zu der gleichmäßigen Dichte-Verteilung "ρo" noch eine abzüglich-weitere hinzu_gedacht werden dürfe:

"Φ = – 4·π·K·ρo/λ".

Daraus folgt "ΔΦ/Φ = 4·π·ρ/–4·π·K·ρo/λ = –λ".

Das heißt doch, dieses Einstein'sche (klein_geschriebene) "–λ" sollte ein Verhältnis, also eine Prozentzahl relativ zum Normalfall ausdrücken, welche die ρDichteProzentzahl abnehmen kann, wenn der »Raum« verdünnt wird, (nämlich, um die Hubble'sche "Expansion" zu berück-sichtigen). => Titelergänzung: (welche "Expansion" bei geschlossenem Universum sich ja -- nach Überschreitung des Maximums gemäß Fig.1 Seite 120 -- in "Impansion" umkehren kann.) 

Es handelt sich bei "Δ=–λ" also mitnichten um eine "universelle Konstante" in jenem mathematischen Sinn wie es die neuen Kosmologen predigen, (obwohl der Meister selbst sich auch mal dieser Redewendung bedient). 

"Δ= –λ" ist das Differential der örtlich-momentanen ρDichte-Veränderung  im -- von Einstein neu (1917) bedachten --  expandierenden  »Raum«. Ich bringe nachstehend auch noch die von mir abgelehnte Version von EugenWillerding Uni-Bonn. 

  

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Im Wikipedia-Artikel zu "Dunkle Energie" wird die "kosmologische Konstante", (nicht das kosmologische Glied), als „Integrationskonstante“ begründet, weil „die einsteinschen Feldgleichungen durch Integration hergeleitet“ worden seien. 

E.Willerding unterstellt A.Einstein das Versehen, (siehe Text auf Postkarte), gleich zwei Konstanten weg_gejagt zu haben. 

Wenn es nun so wäre, dass in der Natur (bei SaulPerlmutter) keine "beschleunigende Konstanten", sondern "abbremsende Konstanten" benötigt würden, bekäme E.Willerding „die Konstanten, die er rief, nicht mehr los“